Akademie

Exzellenzprogramm für Alte Musik

Beschreibung

Akademie 2022

Termine, Bewerbungsinformationen

Eröffnungskonzert

Musiker:innen mit Vitae, Fotos

Dozent:innen

mit Vitae und Fotos

Exzellenzprogramm für Alte Musik

Die Barock Vokal Akademie bietet in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Mainz und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein international außergewöhnliches Spezialisierungs-Programm für exzellente junge Sängerinnen und Sänger.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Musik des Barock mit sämtlichen Facetten. Es wird bewusst der Bogen vom frühbarocken Repertoire bis hin zum Sturm und Drang eines Carl Philipp Emanuel Bach gespannt.

Beginnend um ca. 1600 bleibt die Basis der Vokalmusik bis weit ins 18. Jahrhundert hinein der Generalbaß. Sich als Kammermusikpartner zu begreifen und den Gesang in den Dienst des Ausdrucks zu stellen, das mag den Sängern zu Beginn des 18. Jahrhunderts mit der allgemeinen Gier nach spektakulärer Vokalakrobatik etwas abhanden gekommen sein. Dennoch wäre die große Dramatik und Virtuosität der Musik des Spätbarock und auch der Klassik ohne das Verständnis vokaler Kammer- und solistischer Ensemblemusik mit Begleitung des Generalbaß nicht denkbar gewesen.

Die Barock Vokal Akademie widmet sich daher neben der Arienkultur des 18. Jh. auch dem Frühbarock, dem gängigen Repertoire und auch den unbekannteren italienischen, deutschen und französischen Werken. Gemeinsam mit den führenden Experten der Alten Musik soll die intensive Arbeit an stilsicherer Interpretation im umfassenden Sinn anregen zur weiteren Beschäftigung mit den vielen ungehobenen musikalischen Schätzen, die noch in Archiven schlummern.

Barock Vokal Akademie 2022

Im Rahmen der 1. Barock Vokal Akademie vom 1.-21. August 2022 wird es mehrere musikalische Themenschwerpunkte geben: Opernarien von Händel und Vivaldi, daneben Continuo-begleitetes Repertoire. Bei der Repertoireauswahl sind wir auf Wunsch gerne behilflich.

Georg Friedrich Händels Opern haben erfreulicherweise mittlerweile ein breites Publikum gefunden und Einzug auch in den regulären Opernbetrieb gehalten. Die Sängerpartien schrieb Händel für die hervorragendsten Sängerinnen und Sänger seiner Zeit: Senesino, Farinelli, Faustina Bordoni, Francesca Cuzzoni, Margherita Durastanti, Anna Strada del Pò, … Vokale Agilität, empfindsame Zurückhaltung, ein perfektes Messa di voce, perlende Triller, virtuos verzierte Da capi und spannende Kadenzen – all das stellt auch heutige Ausführende vor große Herausforderungen.

Vivaldi steht Händel, was die anspruchsvolle Verwendung der musikalischen Mittel angeht, in nichts nach. Seine Opern sind noch nicht alle ediert und versprechen noch viele erstaunliche Entdeckungen.

Vokale barocke Kammermusik stellt einerseits stimmlich ähnliche Anforderungen an die Sänger wie die Oper. Andererseits lastet weit mehr Verantwortung für die Gestaltung der Werke auf den Sängerschultern. Denn man muß sozusagen ohne unterstützende Klangfarben des Orchesters auskommen und „alles selbst machen“. Der sprachlichen und musikalischen Rhetorik kommt hier eine große Bedeutung zu. Sie zu erkunden und sich die Freiheit im Umgang mit dem musikalischen Material zu erobern ist ein Ziel, das wir unseren Teilnehmern ans Herz legen möchten. Und unser Wunsch ist es, die jungen Sänger dabei motivierend zu unterstützen.

Daher wird unser Curriculum in enger Verzahnung von Theorie und Praxis ergänzt durch Vorträge und Workshops aus der Musikwissenschaft, Auftrittstraining, Barocktanz und Barockgestik, Verzierungspraxis uvm. Im Rahmen von öffentlichen Konzerten erhalten die Kursteilnehmer die Gelegenheit, sich einem Alte Musik-affinen Publikum zu präsentieren!

Konzerte

7.8. 2022           
Händel-Gala, Leitung: Konrad Junghänel

14.8.2022          
Purcell und deutsche Barocklieder, Leitung: György Vashegyi & Elisabeth Scholl

21.8.2022          
Geistliche Musik von Händel und Vivaldi, Leitung: Federico Maria Sardelli

(Änderungen z.B. wegen Corona vorbehalten)

Bewerbung

Die BVA richtet sich an junge Sängerinnen und Sänger, in der Regel nicht älter als 30 Jahre, deren Ausbildungsstand es ihnen erlaubt, sich inhaltlich und stilistisch auf exzellentem Niveau mit interpretatorischen Fragen auseinanderzusetzen. Wir möchten gerne die Persönlichkeit junger Künstler fördern und sie bei der Vernetzung ins Berufsleben unterstützen. Musikalische Neugier, Begeisterung und Aufgeschlossenheit für Repertoire auch mal abseits gängiger Pfade sind uns daher willkommen!

Sind Sie interessiert?

Dann finden Sie das Bewerbungsformular HIER (als PDF).

Repertoire für die Vorauswahl per Video (ungeschnitten und unbearbeitet! Bitte auf Youtube hochladen.):

2 Arien des Barock in zwei Sprachen
1 deutsches Barocklied

Repertoire für das Live-Vorsingen:
2 Arien des Barock (Oper, Kantate, Oratorium)
1 deutsches Barocklied (mind. 3 Strophen)
1 Solomadrigal oder 1 Solomotette des Frühbarock
in mindestens zwei Sprachen, darunter deutsch und italienisch
(Stücke der Vorauswahl dürfen wiederholt werden.)

Bewerbungen sind mit Video-Link bitte bis zum 10.2.2022 einzureichen. Über die Teilnahme am Live-Vorsingen wird zeitnah informiert.
Bewerbungsgebühr: 60 €

Die Vorsingen finden statt in

  • Mainz: Freitag, dem 12.3.2022 ab 13 Uhr; Hochschule für Musik, Jakob-Welder-Weg 28, 55128 Mainz

  • Salzburg tba
  • Budapest tba

Genaue Termine folgen in Kürze.

Sollten coronabedingt keine Live-Vorsingen möglich sein, wird die Entscheidung über die aktive Teilnahme am Programm anhand der eingereichten Video-Aufnahmen getroffen.

Finanzielle Bedingungen

Die Teilnahmegebühr für die zur dreiwöchigen Akademie zugelassenen Sängerinnen und Sänger beträgt 900,- €. Die Anmeldegebühr wird angerechnet.

Eröffnungskonzert

Ars moriendi – Die Kunst des Sterbens

6.3.2022, 16:00 Uhr
St. Bonifaz Mainz

J.S. Bach Actus tragicus BWV 106
und Werke aus Bachs Umfeld

mit

René Jacobs, Leitung

Elisabeth Scholl, Sopran
NN, Alt
Markus Brutscher, Tenor
Gotthold Schwarz, Baß

Ensemble Suttonia
mit Gesangsstudierenden der Hochschule für Musik Mainz

René Jacobs, Dirigent

Foto: Philippe Matsas

Mit mehr als 260 Aufnahmen unter seiner Verantwortung und einer langjährigen Karriere als Sänger, Dirigent, Wissenschaftler und Lehrer hat sich René Jacobs einen herausragenden Ruf auf dem Gebiet der barocken und klassischen Vokalmusik erworben. In seiner Heimatstadt Ghent erhielt er als Mitglied des Knabenchores an der St. Bavo Kathedrale seine erste musikalische Ausbildung. Auch während seines Studiums der klassischen Philologie als Sänger aktiv, führten Begegnungen mit Alfred Deller, Gustav Leonhardt und den Kuijken-Brüdern zu einem verstärkten Interesse an der Barockmusik und seiner Spezialisierung als Countertenor. Schnell entwickelte er sich zu einem der hervorragendsten Sänger seiner Generation. 1977 gründete er das Ensemble Concerto Vocale, mit dem er sich dem Opern- und Kammermusikrepertoire des Barock widmete. Mit diesem Ensemble veröffentlichte er eine Reihe von vielbeachteten Weltersteinspielungen, die mit zahlreichen internationalen Preisen bedacht wurden.

René Jacobs feierte sein Operndebut als Dirigent 1983 mit einer Produktion von Antonio Cestis L’Orontea bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik, deren künstlerischer Leiter er von 1996-2009 wurde. In seiner erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Staatsoper Unter den Linden Berlin seit 1992, dem Theater an der Wien (Wien) seit 2006, dem Théâtre Royal de la Monnaie (Brüssel), den Salzburger Festspielen, dem Festival Aix en Provence, der Pariser Oper und anderen führenden Bühnen in Europa, Asien und den USA dirigierte er Opern vom Frühbarock bis zu Rossini, sowohl gänzlich unbekannte als auch berühmte Werke. Seine Arbeit wird gekennzeichnet von seinem Entdeckerdrang und profunden Studien historischer Quellen. Beispielhaft dafür sind seine Einspielungen von Mozarts Opern, die in einzigartiger Weise Wissenschaft und musikalischen Instinkt verbinden. Seine Einspielung von Le nozze di Figaro wurde mit einem Grammy ausgezeichnet, und das Grammophone Magazin schrieb: „René Jacobs‘ Serie mit Mozart-Opern gehören zu den musikalischen Weltwundern unserer Zeit.“

Neben seiner ausgeprägten Tätigkeit auf dem Gebiet der Oper war für René Jacobs schon immer die Beschäftigung mit geistlicher Musik und dem Oratorium von Bedeutung. Und auch hier fand sein ausgeprägter Forscherdrang mit Wiederentdeckungen wie Antonio Caldaras Maddalena ai piedi di Cristo, Alessandro Scarlattis Il primo omicidio und Pergolesis Le Septem verba großen Beifall, genauso wie seine innovativen Interpretationen der Bach-Passionen oder des Mozart-Requiems.

In zunehmendem Maße beschäftigt sich René Jacobs auch mit dem sinfonischen Repertoire Haydns und den späten Sinfonien Mozarts. In jüngster Zeit spielte er für das Label Pentatone den kompletten Zyklus der Schubert-Sinfonien ein.

Mit den wichtigsten internationalen Kritikerpreisen für seine musikalischen Leistungen bedacht, wurden René Jacobs außerdem die Ehrendoktorwürden der Universitäten Ghent und Innsbruck verliehen. Seine international beachtete Einspielung von Beethovens Leonore (in der ersten Fassung von 1805) erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik, wurde CD des Jahres in der Zeitschrift Opernwelt und gewann in Italien den Franco Abbiati-Preis. Die englische Zeitschrift The Guardian schrieb zum Beethovenjahr am 18.12.2020: „Das vielleicht bedeutendste Jubiläums-Projekt war René Jacobs‘ Aufnahme der Leonore in der Fassung von 1805.“

Im Januar 2021 erschien ein weiteres Meisterwerk Beethovens als Aufnahme, nämlich seine Missa solemnis und wurde von der Kritik weltweit mit höchstem Lob bedacht.

Elisabeth Scholl, Sopran

Foto: Bernd Wilhelm

Elisabeth Scholl begann ihre musikalische Laufbahn im Chor der Kiedricher Chorbuben und studierte nach dem Abitur zunächst Musikwissenschaft, Anglistik und Kunstgeschichte. Ihre bei Prof. Eduard Wollitz begonnene Gesangsausbildung ergänzte sie danach durch ein Studium der Alten Musik und historischer Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis (u.a. bei René Jacobs). Dort wurde Ihr Interesse an der Beschäftigung mit unveröffentlichten Musikhandschriften geweckt, die sie mit großer Begeisterung in Bibliotheken aufspürt, abschreibt und aufführt. Zahlreiche CD-Aufnahmen vom Frühbarock bis zur Romantik belegen ihre stilistische Vielseitigkeit.

Elisabeth Scholl war bei vielen großen europäischen Festivals als Solistin eingeladen (Schleswig-Holstein Musik-Festival, Rheingau Musik Festival, Lufthansa Festival London, Festwochen Luzern, Festival van Vlaanderen, Händel-Festspiele in Halle, Göttingen und Karlsruhe, BBC Proms u.a.) und arbeitet mit Dirigenten wie René Jacobs, Jos van Immerseel, Frieder Bernius, Enoch zu Guttenberg, Bruno Weil, Nicholas McGegan, Sir Neville Marriner uvm. zusammen.

Neben ihrer Konzerttätigkeit gibt sie Liederabende und war u.a. am Aalto-Theater Essen (Gräfin in Mozarts Figaro, Caio in Vivaldis Ottone in villa), der Staatsoper Berlin (Haydn, Il mondo della luna) und der Vlaamse Opera in Gent (Mozart, Donna Elvira) als Gast engagiert.

Als Professorin für Barockgesang unterrichtete sie 2009-2018 an der Hochschule für Musik in Nürnberg. Daneben hatte sie 2016-2017 einen Lehrauftrag an der HfM Weimar inne. Zum Sommersemester 2018 erhielt sie den Ruf auf eine Gesangsprofessur an der Hochschule für Musik Mainz, wo sie seither unterrichtet.

Markus Brutscher, Tenor

Foto: Robert Recker

Die Fachpresse lobt einhellig Markus Brutschers hohe Musikalität, das außergewöhnliche Timbre seiner Stimme sowie seine stimmtechnische und stilistische Souveränität. Obwohl er schon frühzeitig als Spezialist für Alte Musik galt, umfasst sein weitgefächertes Repertoire Werke aller musikalischen Epochen vom Frühbarock bis in die Moderne.

Der im Oberbayerischen Landsberg geborene und in Augsburg aufgewachsene Tenor Markus Brutscher erfuhr bei den Regensburger Domspatzen und den Augsburger Domsingknaben eine frühe musikalische Ausbildung, bevor er an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Norma Sharp, in London bei Rudolph Pirnay und in Maastricht bei Mya Besselink Gesang studierte. Bereits während seines Studiums zählte er zu den gefragtesten Tenören Deutschlands.

Heute tritt er in allen bedeutenden Musikzentren Europas, den Vereinigten Staaten und Asiens auf. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit führenden Orchestern in Europa und Amerika sowie mit herausragenden Dirigenten.

In den letzten Jahren nahm die Oper einen immer größeren Stellenwert in Markus Brutschers Karriere ein. Internationale Anerkennung erfährt auch sein hohes Engagement für zeitgenössische Musik.

Eine umfassende Diskografie dokumentiert die Vielseitigkeit des Sängers.

Gotthold Schwarz, Bass

Foto: Gert Mothes

Gotthold Schwarz ist der 17. Thomaskantor nach Johann Sebastian Bach. Er wurde am 9. Juni 2016 zum Thomaskantor berufen und am 20. August 2016 offiziell in das Amt eingeführt. Als Sohn eines Kantors in Zwickau geboren, erhielt er nach kurzzeitiger Mitgliedschaft im Thomanerchor seine musikalische Ausbildung an der Kirchenmusikschule Dresden sowie an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig. Er studierte Gesang bei Gerda Schriever, Orgel bei Thomasorganist Hannes Kästner und bei Wolfgang Schetelich, Dirigieren bei Max Pommer und Hans-Joachim Rotzsch. Im Rahmen weiterer Studien sowie in Meisterkursen und bei Akademien arbeitete er darüber hinaus u. a. mit Hermann Christian Polster, Peter Schreier und Helmuth Rilling. Gotthold Schwarz, der von 1979 an als Stimmbildner im Thomanerchor tätig war, vertrat bereits seit den 1990er Jahren mehrfach den Thomaskantor. Dabei dirigierte er die Motetten-, Kantaten- und Oratorienaufführungen des Thomanerchores; zudem waren ihm weitere Aufgaben als interimistisch amtierenden Kantor anvertraut. Mit dem weltweit bekannten Knabenchor unternahm er zahlreiche Gastspiele in Deutschland, Europa und nach Übersee (Japan, China, USA und Kanada), mehrere zusammen mit dem Gewandhausorchester Leipzig.

Gotthold Schwarz ist darüber hinaus Initiator und Leiter des Concerto Vocale, des Sächsischen Barockorchesters, der Leipziger Cantorey und des Bach Consort Leipzig. In Anerkennung seiner besonderen Verdienste wurde der vielseitige Sänger und Dirigent am 4. Oktober 2017 mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. In der Begründung wurde u. a. hervorgehoben: „Gotthold Schwarz zählt zu den herausragenden Sängern der Alten Musik in Deutschland. 1990 rief er die Leipziger Musikgesellschaft e. V. ins Leben, die sich Werken der älteren Musikgeschichte widmet und deren künstlerischer Leiter er ist.“ Im März 2018 erhielt er zudem den Georg-Philipp- Telemann-Preis der Landeshauptstadt Magdeburg.

Dozent:innen der Barock Vokal Akademie 2022

Daniele Boccaccio (Korrepetition, ital. Aussprache)
ist Cembalist, Organist, Dirigent. Als Solist auf den jeweiligen Instrumenten, als Continuo-Spieler in kammermusikalischen Besetzungen und Orchestern und als Dozent an verschiedenen italienischen Instituten tätig, beschäftigt er sich außerdem mit der Edition unveröffentlichter Handschriften.

Prof. Andreas Karasiak (Gesang, Auftrittstraining)
unterrichtet an der Hochschule für Musik Mainz Gesang und konzertiert als Opern- und Konzertsänger im In- und Ausland. Als gefragter Evangelist verfügt er über eine große Expertise im Bereich Oratorium.

Marie Kuijken (barocke Gestik)
ist als Geigerin, am Hammerflügel und als Regisseurin tätig. Die Beschäftigung mit der historischen Aufführungspraxis wurde ihr quasi in die Wiege gelegt. Ihre Regiearbeiten fußen auf dem Studium historischer Quellen zu Barockgestik.

Prof. Felix Koch (Kammermusik)
leitet an der JGU Mainz Universitätschor und -orchester und unterrichtet an der HfM Mainz barocke Kammermusik und Musikvermittlung. Er leitet das Barockorchester Neumeyer Consort und hat mit der Edition und Ersteinspielung von Telemanns Französischem Kantaten-Jahrgang ein langjähriges und für die barocke Musikwelt faszinierendes Projekt iniziiert.
>> telemann-project.de

Prof. Dr. Ursula Kramer (Musikwissenschaft)
ist Dozentin an der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist die Musik von Christoph Graupner. Ihre musikwissenschaftliche Beschäftigung mit Barockmusik geht über die reine Forschung hinaus. Sie legt Wert auf die Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse und setzt sie persönlich auch am (Barock-) Fagott in die Praxis um.

Prof. Elisabeth Scholl (Barockgesang, Verzierungspraxis, Rezitativgestaltung, künstler. Leiterin der BVA)
ist Spezialistin auf dem Gebiet Barockgesang und verfügt über eine reiche aufführungspraktische Erfahrung im Bereich Barockoper, -oratorium und -kantate, die nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit hervorragenden Dirigenten und Ensembles der Alten Musik geprägt wurde.
>> elisabethscholl.com

Markus Stein (Korrepetition, Kammermusik, Geschäftsführer der BVA)
ist Cembalist und Organist und Dozent für Basso continuo-Praxis an der Hochschule für Musik Mainz. Er ist gefragter Kammermusikpartner von Instrumentalisten und Sängern und betreut maßgeblich das Telemann Project mit.
>> cembalist-markus-stein.de

György Vashegyi (Kammermusik, Purcell)
ist der Leiter der Ungarischen Akademie der Künste und hat gerade das Haydneum – Ungarisches Zentrum für Alte Musik aus der Taufe gehoben. Als Musiker und Musikforscher, Dirigent und Dozent verfügt er über eine reiche Erfahrung auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis und deren Vermittlung.
>> Haydneum | Főoldal

Federico Maria Sardelli (Arien, Vivaldi)
ist Blockflötist, Flötist, Dirigent und Verantwortlicher für das Ryom-Verzeichnis der Werke Vivaldis. Seine zahlreichen Aufnahmen umfassen viele Ersteinspielungen von Opern Vivaldis. Er ist international renommierter Dirigent und Spezialist für Barockopern und an zahlreichen Noteneditionen von musikalischen Handschriften beteiligt.
>> modoantiquo.com

Kontakt

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